Reise zum Mittelpunkt der Erde

Eigentlich haben wir gedacht, Sörgenloch ist der Nabel der Welt. Doch jetzt ist es amtlich: Gabsheim ist der geografische Mittelpunkt Rheinhessens.

Deshalb schlagen wir heute eine kleine (Corona konforme) Fahrrad Rundfahrt (auf abgelegenen Feldwegen) durch diese beiden schönen rheinhessischen Gemeinden vor.

Zur Abrundung der Rundfahrt fahren wir am Ende auf dem Amiche Radweg nach Harxheim und klettern als Höhepunkt den Rheinhang Richtung Ebersheim hoch und rollen gemütlich über Zornheim zurück nach Sörgenloch.

Beim Start in Sörgenloch fahren wir zuerst hinab ins Tal der Selz und radeln in Richtung Süden nach Udenheim.

Dort fährt man am Marktplatz mit dem markanten Turm in die Ludwigstraße. Diese Ortsstraße endet schon bald in einem Wirtschaftsweg, der uns aufwärts durch die Weinberge zu einer Autbahnunterquerung führt. Hundert Meter hinter der Autobahn fahren wir dann nach links, zuerst parallel zur Autobahn, später im zickzack durch die Felder Richtung Wörrstadt.

Beim neuen Businesspark Wörrstadt queren wir die B420 und fahren auf dem Wirtschaftsweg weiter, bis wir nach dem zweiten Windrad wieder links abbiegen, die Autobahn überqueren und auf dem Radweg Richtung Gabsheim fahren.


Gabsheim

Kurz vor Gabsheim, die markante Kirche schon in Sichtweite, biegen wir nach rechts in einen Wirtschaftsweg ein, der uns Gabsheim in einer Schleife umfahren lässt und uns südlich des Ortes auf die L430 führt. Schon von weiten sieht man auf einem kleinen Hügel die Fahnen Rheinhessens auf dem weitläufigen Rastplatz am Wasserhaus, welches als geografischer Mittelpunkt Rheinhessens auserkoren worden ist. (Siehe Titelbild zu Beginn des Artikels)

Hier kann man Rast machen, die Infotafeln studieren und den Blick in das rheinhessische Hügelland schweifen lassen.


Rastplatz am geografischen Mittelpunkt Rheinhessens in Gabsheim

Zurück fährt man ein kurzes Stück wieder über die L430 nach Gabsheim und biegt bei einer kleinen Sitzgruppe an der Unterpforte nach rechts in die Straße zum Sportplatz ein. Entlang des kleinen Nordelsheimer Baches, welcher zum Teil in den letzten Jahren liebevoll renaturiert wurde, gelangt man auf einer landschaftlich sehr schönen Strecke nach Undenheim.

Dort fährt man auf der Staatsrat-Schwamb-Straße durch Udenheim hindurch bis nach Köngernheim.

Hier fährt man kurz nach dem Kreisel, den man auch auf einem Radweg unterfahren kann, sofort nach links ab und gelangt auf einer Holzbrücke auf den Selztalradweg, der uns an der bekannten Untermühle vorbei, direkt nach Hahnheim führt. Hier könnte man nach links über den Wahlheimer Hof zurück nach Sörgenloch fahren.

Wir hängen aber noch ein ungefähr acht Kilometer langes Zusatzstück über Harxheim dran. Dazu fährt man in Hahnheim auf die Bahnhofstraße und kommt an der Holzofenbäckerei Förster vorbei. Hier kann im alten Bahnhofsgebäude zu bestimmten Zeiten herrlich frisches und gesundes Brot aus dem Holzbackofen kaufen. Kurz nach der Bäckerei, wenn die Bahnhofstraße nach rechts abbiegt, fährt man gerade aus auf den Amiche Radweg und gelangt über Mommenheim an den Ortseingang von Harxheim. Auch in Harxheim fährt man auf der Bahnhofstraße den Ort hoch, fährt über die größere Gaustaße hinweg in die Untergasse mit ihren alten, ortstypischen Häusern.


Harxheim

Nach den letzten Häusern fährt man nach rechts in einen Wirtschaftsweg, der uns bei zeitweisen 14% Steigung auf einer kurzen aber knackigen Strecke den Rheinberg hinauf bis nach Ebersheim führt.


Auffahrt aus den Rheinbergen

Oben kommt man südlich von Ebersheim an und hat einen wunderschönen Ausblick auf Harxheim und bis nach Frankfurt.


Blick zurück nach Harxheim

Vom Aussichtspunkt aus fährt man weiter rechts am Joachimskreuz vorbei Richtung Süden bis an die Zornheimerstraße. Dieser Straße folgen wir auf dem Radweg nach rechts Richtung Zornheim und gelangen dort auf dem Sörgenlocher Weg wieder zurück ins Tal nach Sörgenloch.

Mit diesem kleinen Umweg über Harxheim beträgt die Gesamtlänge der Rundfahrt durch die schönsten Orte Rheinhessens 36 km.

Man kann sich die Strecke auch auf einer interaktiven Karte ansehen, in die man zur Vergrößerung hineinzoomen kann. Aber schöner ist es, die Strecke selbst zu fahren.

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